Die Mitglieder des Netzwerks INP


Die Mitglieder des INP bei der Tagung in Basel 2016 (Foto: Franz König)
Die Mitglieder des INP bei der Tagung in Basel 2016 (Foto: Franz König)

Markus Althoff

 

Ich habe an der Pädagogischen Hochschule Reutlingen Pädagogik/Erziehungswissenschaft studiert und mit dem Lehramt für Grund- und Hauptschulen (Primarstufen und Sekundarstufe I) abgeschlossen. Nach dem Referendariat in Baden-Württemberg war ich 9 Jahre lang als Grundschullehrer in Berlin tätig, bevor ich 1998 an die Evangelische Grundschule Potsdam wechselte, die ich bis 2006 als Schulleiter gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen aufbaute. 2006 wechselte ich als Schulleiter an die Evangelische Grundschule Kleinmachnow, die ich bis 2010 leitete. Beide Schulen werden in Trägerschaft der Hoffbauer gGmbH , einem großen diakonischen Bildungsträger in Brandenburg, als Schulen in freier Trägerschaft betrieben. Seit 2010 leite ich bei Hoffbauer die Abteilung Primarbildung und verantworte die konzeptionelle, personelle und inhaltliche Entwicklung der gegenwärtig 8 Grund- und Förderschulen in Trägerschaft der Gesellschaft.
Parallel zu meiner beruflichen Tätigkeit habe ich in den 90er Jahren im von Klaus Holzkamp initiierten Projekt Subjektwissenschaftliche Lernforschung mitgearbeitet und von 2004 bis 2006 an der TU Kaiserslautern ein Masterstudium im Studiengang Schulmanagement absolviert.
 

Angebote

Als Leiter der Abteilung Primarbildung arbeite ich mit den Schulleitungen meines Bereiches intensiv an Fragen der Lern- und Rückmeldekultur. Neben Lernentwicklungsgesprächen, die an unseren Schulen die klassischen Zeugnisse seit vielen Jahren abgelöst haben, wollen wir sowohl das dialogische Lernen als auch die Portfolioarbeit an unseren Schulen verankern. Auf beiden Feldern kooperieren wir in verschiedenen Kontexten mit anderen Schulen. Diese Kooperation möchten wir gerne ausbauen und verstetigen. Ich freue mich über Anfragen von Kolleginnen und Kollegen, die unser Herangehen kennenlernen und mit uns in Austausch treten wollen. Darüber hinaus gilt mein Interesse der Praxis der Portfolioarbeit als Instrument in der Schulentwicklung.

 

Publikationen

Althoff, Markus:
„Partizipation, Steuerung und Verständigung – Schulentwicklung als dialogischer Prozess“
In: Rihm, Thomas (Hrsg.): Teilhaben an Schule. Zu den Chancen wirksamer Einflussnahme auf Schulentwicklung. Wiesbaden: VS-Verlag 2008.

Althoff, Markus:
„Die Stärke der Verschiedenheit. Nachhaltige Schulentwicklung braucht professionelle Vielfalt.“
In: Forum GANZGUT 9/2012, S. 18-20.


Ruth Arimond

Institut de formation

de l'Éducation nationale

https://ssl.education.lu/ifen/de/mh_contact

 

Ruth.ARIMOND( at ) ifen.lu


Friederike Bliss

 

Email: friederike.bliss@iple.de

 

Ich habe an der PH Freiburg Kunst und Deutsch (Lehramt) studiert und später an der Uni Tübingen und PH Reutlingen aufbauend Sonder- und Heilpädagogik (Diplom). Als wissenschaftliche Mitarbeiterin war ich mehrere Jahre an der FU Berlin (Erziehungswissenschaften / Sonder-und Heilpädagogik) und an der Universität Potsdam (Institut für Pädagogik) tätig. In diesen Kontexten partizipierte ich u.a. an einem von Klaus Holzkamp initiierten und geleiteten Forschungskolloquium „Subjektwissenschaftliche Lernforschung“ am Psychologischen Institut der FU Berlin. Im Arbeitsteam von Joachim Lompscher (tätigkeitsorientierte Lern- und Lehrforschung) forschte ich zu schriftsprachlichem Strategiegebrauch beim Textverstehen (Lesen) und zum Schreiben in Schreibwerkstätten. Bis zur Aufnahme meiner derzeitigen Tätigkeit am Institut für Produktives Lernen in Europa (IPLE) leitete ich ein Projekt für schulverweigernde Jugendliche in Potsdam.
 

Angebote

Am Institut für Produktives Lernen in Europa (IPLE) berate und begleite ich Lehrer/innen beim Aufbau von Projekten Produktiven Lernens und bei der Entwicklung einer praxis- und tätigkeitsbasierten Lern- und Bildungskultur. Projektbegleitend führe ich Fortbildungen (Seminare und Workshops) zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten des Produktiven Lernens durch und betreue projektbezogene Evaluationen. Das Kompetenzportfolio hat sich im Zusammenhang mit dem praxisintegrierenden Bildungsansatz des Produktiven Lernens als fruchtbares Medium und Arbeitsmodell zur Erschließung / Reflexion persönlich bedeutsamer Lernerfahrungen erwiesen. Derzeit berate und begleite ich pädagogische Teams, die das Arbeiten mit Kompetenzportfolios initiieren und im Kontext ihrer jeweiligen Bildungsangebote (Projekt- und Praxislernen, Praxissemenster an Hochschulen, schriftsprachliche Schreib- und Lernwerkstätten etc.) entwickeln wollen..

 

Publikationen

Bliss, Friederike; Siehl, Detlef; Frank, Velitchka (2012) Produktives Lernen –Schulinnovation in Mecklenburg-Vorpommern. Evaluation der landesweiten Einführung des Produktiven Lernens; Institut für Produktives Lernen in Europa (Hrsg)
Bliss, Friederike Ruth (2008). Über das traditionelle Schulsetting hinaus - Lernen in Projekten Produktiven Lernens. In T. Rihm (Hrsg.), Teilhabe in Schule. Zu den Chancen wirksamer Einflussnahme auf Schulentwicklung. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden.

 


Gerd Bräuer

Die Website von Gerd Bräuer

 

Diplomlehrer (1986), Promotion (1989), Post-Doc Stipendium, Deutsche Forschungsgemeinschaft (1993-95), Gastprofessuren University of Oregon, Portland State University (beide USA), Simon Fraser University (Kanada), Associate Professor an Emory University/USA (1995-2004), DAAD-Professur Pädagogische Hochschule Freiburg (2001-2003). Seit 2004 freier Berater und Trainer bzw. seit 2005 Leiter Ausbildung, Projekte und Forschung am Schreibzentrum der PH Freiburg.

 

Angebote

• Prozess- und produktorientiertes Arbeiten: Portfolios im Deutsch- bzw. Fachunterricht
• Portfolio-Arbeit als integrierter Bestandteil des Fremdsprachenerwerbs
• Portfolios in der beruflichen Ausbildung (bzw. in Vorbereitung auf dieselbe)
   o Brücken-Portfolio
   o Bewerbungs-Portfolio
• Portfolio in Studium und Weiterbildung (Seminar-Portfolio, studienbegleitendes Portfolio)
• Das elektronische Portfolio als Begleiter für Studium, Berufsausbildung und lebenslanges Lernen
• Schreiben als reflexive Praxis: Aufgabendidaktik, individuelle Förderung und Beratung
Die o.g. Workshop-Angebote umfassen die Einführung in den Gegenstand, das Aufgreifen der eigenen Erfahrungen, die gemeinsame Entwicklung von Konzeptionen und Materialien für die eigene berufliche Praxis bzw. die Weiterentwicklung von Institutionen, die Portfolio-Systeme aufbauen möchten.
 

Publikationen

Bräuer, G./Keller, M./Winter, F. (Hrsg., 2012).

Portfolio macht Schule. Unterrichts- und Schulentwicklung mit Portfolio. Seelze-Velber: Klett-Kallmeyer.
Ballweg, S./Bräuer, G. (2012).

Portfolioarbeit im Fremdsprachenunterricht. In: Fremdsprache Deutsch (Heft 45), S. 1-3.
Bräuer, G./Schindler, K. (Hrsg., 2011).

Schreibarrangements für Schule, Studium, Beruf. Freiburg i.Br.: Fillibachverlag.

 


Angela Breuer

 

E-Mail: AngelaBreuer@gmx.de

 

Ich habe Ethik / Praktische Philosophie und Mathematik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und an der Universität Heidelberg studiert. Parallel zum Referendariat in Düsseldorf bzw. meiner anschließenden Lehrtätigkeit an einer Mannheimer Realschule habe ich bei Kersten Reich zur Portfolioarbeit aus konstruktivistischer Perspektive promoviert. Im Rahmen dieser Arbeit habe ich das Portfolio mit unterschiedlichen Zielsetzungen in verschiedenen Fächern und Lerngruppen der Sekundarstufe I implementiert.

Derzeit bin ich an das Pädagogische Fachseminar Karlsruhe als Fachleitung für die Fächer Pädagogik und Pädagogische Psychologie bestellt. Dort setze ich das Portfolio in Papier- und elektronischer Form zur prozessbegleitenden Prüfungsvorbereitung im Fach Psychologie ein.
 

Angebote

Ich stehe gerne bei Fragen zur Implementierung von Portfolios zur Verfügung und biete auf Wunsch Einblicke in meine aktuelle praktische Arbeit.

 

Publikationen

Kompetenzorientierter Unterricht mit Portfolio; hep, 2017
http://www.hep-verlag.ch/kompetenzorientierter-unterricht-mit-portfolio

Breuer, A. C.: Das Portfolio im Unterricht. Theorie und Praxis im Spiegel des Konstruktivismus. Reihe: Interaktionistischer Konstruktivismus, Band: 8. Münster (Waxmann) 2009.


Osi Inglin

Ich wurde 1953 geboren, bin verheiratet und habe drei erwachsene Kinder. Ich studierte in Basel, den USA und Irland Geschichte Englisch und Deutsch. Ich war als Konrektor (= Studiendirektor) und Englischlehrer am Gymnasium Leonhard in Basel tätig und unterrichtete seit 2003 mit der Portfoliomethode im Rahmen unseres Immersionsprojektes Geschichte auf Englisch.

 
Angebote

Ich biete Seminare und Referate zur Portfolio- und Immersionsmethodik an.

 

Publikationen

• Kompetenzorientierter Unterricht mit Portfolio; hep, 2017

http://www.hep-verlag.ch/kompetenzorientierter-unterricht-mit-portfolio

 „Das Portfolio als schulentwicklerischer Prozess in einem Kollegium“. In: Bräuer, Gerd (Hrsg.), Schreiben(d) lernen. Ideen und Projekte für die Schule, Hamburg 2004, S. 249-258
• „Rahmenbedingungen und Modelle der Portfolioarbeit“. In: Brunner, Ilse, Thomas Häcker, Felix Winter (Hrsg.), Das Handbuch Portfolioarbeit. Konzepte. Anregungen. Erfahrungen aus Schule und Lehrerbildung, Seelze-Velber 2006, S. 81-88
• „Das P.A.doubleC. Der spielerische Portfolio-Ideen-Generator“. In: Schwarz, Johanna, Karin Volkwein, Felix Winter (Hrsg.), Portfolio im Unterricht. 13 Unterrichtseinheiten mit Portfolio, Seelze-Velber 2008, S. 179-186
• „Prüfen und Bewerten von Portfolios im Regelunterricht und in Abiturprüfungen“. In: Biermann, Christine, Karin Volkwein (Hrsg.), Portfolio-Perspektiven. Schule und Unterricht mit Portfolios gestalten, Weinheim/Basel 2010, S. 124-142
• „Strukturierte reflexive Praxis beim selbst organisierten Lernen“. In: Babylonia 3/2011, S. 64-66

 


Rüdiger Iwan

 

Rüdiger Iwan PERPETUUM NOVILE

http://www.eva4u.com/

 

Ich habe an den Universitäten in Bochum und Heidelberg für das Lehramt an Gymnasien studiert. Fächer: Deutsch und Sport. Nach den Staatsexamina habe ich gewechselt an die Waldorfschule und unterrichte heute noch in Schwäbisch Hall. Von 1999 bis 2016 war ich Geschäftsführer der perpetuum novile gemeinnützigen Schulprojekt GmbH. In den Jahren 2002 bis 2007 habe ich z.B. in Kooperation mit Daimler (damals noch Chrysler) und der Justus von Liebig Schule in Mannheim Projekte durchgeführt, die Jugendlichen ohne Schulabschluss einen Zugang zu einer Ausbildung als Fertigungsmechaniker eröffneten. Dabei geriet die Arbeit mit Portfolios in den Blick. Seitdem hat mich die Frage umgetrieben, wie der Einstieg in das „Zeig, was du kannst“ voraussetzungslos für die unterschiedlichsten Zielgruppen gelingen kann. Ohne Thema und Aufgabenstellung. Und (fast) ohne Altersbeschränkung. Einzig auf der Basis der Lernerfahrungen, die jeder von uns mitbringt. Daraus entstanden ist das Konzept der Persönlichen Lernerfahrung (PerLe), das inzwischen in vielen Schulen im In- und Ausland praktiziert wird.

 

Angebote

Ich biete projektbezogene Unterrichtsentwicklung für Schulen an. Ein Tag mit Kolleginnen und Kollegen, um praktisch in das Konzept der Persönlichen Lernerfahrung einzuführen. Am nächsten Tag nach dem Motto ‚Training-on-the-job‘ erproben wir es gemeinsam im Klassenzimmer. Das Drei-PerLen-Konzept umfasst die Reflexion, Darstellung und öffentliche Präsentation außerschulischer Lernerfahrungen (Lern-PerLen), fachlichen Lernens und Leistens (Fach-PerLen) und des persönlichen Kompetenzzuwachses unter Bezugnahme auf Kompetenzbeschreibungen (Kompetenz-PerLe). Spezifische Angebote eröffnen die Perspektive, die Fach-PerLe zur individualisierten Klassenarbeit (zu einem alternativen Leistungsnachweis in Schulen) weiter zu entwickeln.

Im selben Maße wie der Leistungsstand von Schülern anhand geschlossener Formate wie z.B. Tests und Klassenarbeiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit überprüft wird, lernen Schüler ihre Leistungsfähigkeit anhand selbst gestalteter Klassenarbeiten unter Beweis zu stellen und öffentlich zu präsentieren.

 

Publikationen

- Rüdiger Iwan, Prüfung, Pisa und Portfolio, Menon Verlag, 2004

- Rüdiger Iwan, DIE NEUE WALDORFSCHULE, rowohlt Verlag, 2007 

- Rüdiger Iwan, Rasterfrei und stufenlos, Kompetenzorientierung für Schüler, Schneider Verlag Hohengehren, 2015      

 

 

Axel Jansa

E-Mail: axel.jansa@hs-esslingen.de

 

Ich habe Bildende Kunst und Spiel-/Theaterpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Berlin studiert und die Lehrerausbildung mit dem ersten und zweiten Staatsexamen abgeschlossen. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit in der Sozialarbeit beim Fördererkreis internationaler Kinder und Jugendarbeit e.V. in Berlin, wechselte ich kurzzeitig als wissenschaftlicher Mitarbeiter für den Bereich der Ästhetischen Erziehung an die Hochschule der Künste Berlin und begann bald darauf - unterstützt durch ein Promotionsstipendium der Hans-Böckler-Stiftung – mich mit den gesellschaftlichen Kontextentwicklungen einer Phase der Konzeptentwicklungen der Ästhetischen Erziehung zu befassen. Zum Thema „Pädagogik - Politik - Ästhetik. Paradigmenwechsel um '68“ promovierte ich dann bei Gunter Otto. Ab 1994 war ich als Dozent an der Fachschule für Sozialpädagogik des Pestalozzi-Fröbel-Hauses / Berlin in der ErzieherInnenausbildung tätig; 2007 wurde ich an die Hochschule Esslingen berufen und arbeite seitdem als Professor im Bachelor-Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit“, den die Studierenden mit dem Abschluss als staatlich anerkannte KindheitspädagogInnen verlassen.
 
Angebote

Neben meiner Lehrtätigkeit an der Hochschule Esslingen führe ich in begrenztem Maße Fortbildungen mit pädagogischen Fachkräften aus Kindertagesstätten und Lehrkräften von Fachschulen für Sozialpädagogik zur Portfolioarbeit, zur Lernwerkstattarbeit und zur Reggiopädagogik – einem zunehmend auch in Deutschland verbreiteten italienischen elementarpädagogischen Konzept – durch. In letzterem hat die Dokumentation und Begleitung kindlicher Lernprozesse in vielfältigen auch portfolioverwandten Methoden einen hohen Stellenwert. Vorträge und die Ausrichtung von Veranstaltungen umfassen die gleichen inhaltlichen Schwerpunkte.

 

Publikationen

- Jansa, Axel (2005): Portfolios zur Begleitung von Bildungsprozessen im Elementarbereich. Ein Überblick, Teile 1-3. Betrifft KINDER 12-2005. S. 23-29


Martin Keller

 

Nach 16 Jahren Sekundarlehrer in St. Gallen und Zürich studierte ich Pädagogische Psychologie an der Uni Zürich. Parallel dazu war und bin ich seit über 25 Jahren in der Lehrerweiterbildung tätig. Ab 2002 baute ich den Bereich Unterrichtsentwicklung an der PH Zürich auf und leitete ihn sieben Jahre. Zum Netzwerk stiess ich dank der Zusammenarbeit mit Felix Winter zum „Berufswahl- und Bewerbungsportfolio“. 

Angebote

Kompetenzorientierter Unterricht mit Portfolio; hep, 2017
http://www.hep-verlag.ch/kompetenzorientierter-unterricht-mit-portfolio

Winter, Felix & Keller, Martin (2009). Stärken zeigen bei der Berufswahl. Berufswahl-,

- Bewerbungs- und Abschlussportfolio. Download: http://www.phzh.ch/personen/martin.keller

Winter, Felix & Keller, Martin (2010). Das Berufswahl- und Bewerbungsportfolio. Anleitung zu Talentsuche und –dokumentation. Lernchancen, 80/2011, S. 22-26.  

- Keller, Martin / Winter, Felix (2010). Reflexion – wissen wir worüber wir reden? Referat an der Tagung des INP, Berlin.

- Bräuer, Gerd / Keller, Martin / Winter, Felix (Hrsg.) (2012). Portfolio macht Schule - Unterrichts- und Schulentwicklung mit Portfolio. Seelze-Velber: Klett / Kallmeyer

- Keller, Martin (2012). Wie das Portfolio in den Unterricht und in die Schule kommt. In G. Bräuer / M. Keller / F. Winter (Hrsg.), Portfolio macht Schule – Unterrichts- und Schulentwicklung mit Portfolio, S. 66-78.

- Keller, Martin (2012). Wo sind die Treibhäuser für Portfolios? In G. Bräuer / M. Keller / F. Winter (Hrsg.), Portfolio macht Schule – Unterrichts- und Schulentwicklung mit Portfolio, S. 19-23.

- Keller, Martin (2012). Das Portfolio planvoll auf den Weg bringen. In G. Bräuer / M. Keller / F. Winter (Hrsg.), Portfolio macht Schule – Unterrichts- und Schulentwicklung mit Portfolio, S. 91-100.

- Keller, Martin (2012). Ein „Ich-bin-ich-Buch“ im multikulturellen Umfeld. In G. Bräuer / M. Keller / F. Winter (Hrsg.), Portfolio macht Schule – Unterrichts- und Schulentwicklung mit Portfolio, S. 79-90.

 


Stefan Keller

 

PUBLIKATIONEN / Monographien

- Keller, Stefan (im Druck): Kompetenzorientierter Englischunterricht (Cornelsen-Scriptor)

- Keller, Stefan (im Druck): I Have A Dream! Integrative Schreibdidaktik – Theorie, Prozessgestaltung, Empirie.

- Keller Stefan, Franz König (Hg) (2017): Kompetenzorientierter Unterricht mit Portfolio; hep, 2017http://www.hep-verlag.ch/kompetenzorientierter-unterricht-mit-portfolio

- Keller, Stefan und Bender, Ute (Hg.): Aufgabenkulturen. Fachliche Lernprozesse herausfordern, begleiten, reflektieren. Seelze: Klett/Kallmeyer, 2012.

- Keller, Stefan (2009): The Development of Shakespeare’s Rhetoric. A Study of Nine Plays. Tübingen: Francke.

- Keller, Stefan/Ruf, Urs/Winter, Felix (2008): Besser Lernen im Dialog. Das Dialogische Lernen in der Unterrichtspraxis. Seelze: Klett/Kallmeyer, 2008

- Keller, Stefan (2011): Kompetenzmodelle und Beurteilungsraster. In: Sacher, W./Winter, F. (Hrsg.): - Diagnose und Beurteilung von Schülerleistungen – Grundlagen und Reformansätze. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren, S. 143-160.

- Keller, Stefan (2010): Portfolios und Bildungsstandards – kann das zusammengehen? In: Volkwein, K.; Biermann, C. (Hrsg.): Portfolio-Perspektiven. Schule und Unterricht mit Portfolios gestalten. Weinheim & Basel: Beltz, S. 68-78.

- Keller, Stefan/Winter, Felix (2009): Wie Lehrpersonen mit Kompetenzbeschreibungen unterrichten können. In: Die Deutsche Schule 101. Jahrgang, 3, S. 284-295

- Keller, Stefan (2008): Shakespeare’s Sonette. Ein Portfolioprojekt im gymnasialen Englischunterricht. In: Schwarz, J./Volkwein, K./Winter, F. (Hrsg.): Portfolio im Unterricht: 13 Unterrichtseinheiten mit Portfolio. Seelze: Klett/Kallmeyer: S. 187-201

- Keller, Stefan/Ruf, Urs,/Hofer, Roger/Winter, Felix (2008): Didaktik und Unterricht. In: Faulstich, P./Faulstich-Wieland, H. (Hrsg.): Erziehungswissenschaft. Reinek: Rowohlts Enzyklopädie

- Keller, Stefan (2008): I Have A Dream! - mit dialogischem Lernen in Englisch eine gute Rede schreiben. In: Ruf, U./Keller, S./Winter, F. (Hrsg.): Besser lernen im Dialog. Dialogisches Lernen in der Unterrichtspraxis. Seelze: Klett/ Kallmeyer, S. 70-82

 


Franz König

koenigff@bluewin.ch

 

An der Universität Basel studierte ich Geschichte, deutsche und englische Literatur. Unterrichtserfahrung sammelte ich in über 30 Jahren auf verschiedenen Schulstufen mit Kindern und Jugendlichen zwischen zehn und zwanzig Jahren. Erfahrung mit schulischer Portfolioarbeit gewann ich beim Unterrichten in der ehemaligen Basler Gesamtschule und bei der Fachberatung in Klassen vom 3. bis zum 9.Schuljahr so wie bei meiner Tätigkeit als Lehrbeauftragter für Didaktik des Sachunterrichts an der PH FHNW. Am Pädagogischen Zentrum Basel-Stadt war ich neben meinen Aufgaben zur Unterrichtsentwicklung und Weiterbildung in Geschichte, Gemeinschaftskunde und Wirtschaft für schulische Portfolioarbeit zuständig und als Fachberater und Lehrmittelautor tätig.

 

Angebote

Ich berate noch sporadisch Kollegien und Lehrpersonen, die mit ihren Klassen den Einstieg in schulische Portfolioarbeit planen und durchführen.
 

Publikationen

- Kompetenzorientierter Unterricht mit Portfolio; hep, 2017
http://www.hep-verlag.ch/kompetenzorientierter-unterricht-mit-portfolio

- Mein Gemeinschaftsportfolio (2016)

https://www.edubs.ch/unterricht/faecher/nmg/mein-gemeinschaftsportfolio

- Hüten wir uns vor Inkompetenz in: Bildung Schweiz 2015

 - Ungenügend ist Unnötig! - Jede Leistung hat ihren Wert in: Bildung Schweiz 2014

 - Portfolioarbeit und der Lehrplan 21 in: Bildung Schweiz 2013

 


Claudia Lichowski

 

claudia.lichowski@univie.ac.at

 

 Beginn der Lehramtsstudien Deutsche Philologie und Anglistik und Amerikanistik 1981 in Wien. 1983 Beginn des Lehramtsstudiums Geschichte und Sozialkunde und des Studienversuchs Skandinavistik an der Universität Wien

1987 Sponsion
1997 Promotion

1997 Wissenschaftsstipendium der Stadt Wien
1998 Theodor-Körner-Preis
2000 - 2002 Postgradualer Lehrgang für Medienpädagogik an der Donauuniversität Krems
2002 - 2003 Ausbildung zur Betreuungslehrerin der Universität Wien am Institut für schulpraktische Ausbildung (Abschluss: 13.6.2003)

2005 - 2007 Lehrgang Wiener Schreibpädagogik (Ausbildung zur Schreibpädagogin) - BÖS (Berufsverband Österreichischer Schreibpädagoginnen)
2012 - 2014 Pädagogik und Fachdidaktik für Lehrer/-innen, Universitätslehrgang Deutsch (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt)
 

Schwerpunkte meiner beruflichen Tätigkeit

Seit 2008 Lehrtätigkeit am Fachdidaktischen Zentrum Deutsch der Universität Wien (Schwerpunkt: Schreiben und Texterstellung)

2010 - 2012 Mitarbeit im Leitungsteam der ARGE Reifeprüfung neu (Institut für Deutschdidaktik, AECC Deutsch, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt)

2013 - Institut für Germanistik: Fachdidaktiki Deutsch
 

PUBLIKATIONEN
- Fritsch, Michael, Kreutel, Claudia, Naderer, Heinrich: Zeit und Wort 2 inkl. CD-ROM mit Kurs-Portfolios. Ansichten - Einsichten gestern und heute. Ein Lese- und Literaturbuch. Wien: Braumüller 2008 und 2010, Bd. 2 (3. Auflage).
- Kreutel, Claudia: Schreiben im Netz. Möglichkeiten der Portfolioarbeit mit dem eKulturportfolio. In: ide 2-2009, 89 - 94.
- Die Domäne Schreiben in der BHS. Ein Bericht über die Auswirkungen der Bildungsstandards D 13 auf die Unterrichtspraxis mit einem Ausblick auf die standardisierte, kompetenzbasierte Reife- und Diplomprüfung aus Deutsch in der BHS. In: Schreiben in der Sekundarstufe II, hg. v. Annemarie Saxalber u. Elfriede Witschel; ide 4/2010, 76 - 81.
- Praxis der Bewertung im kompetenzorientierten Unterricht. In:Reifeprüfung Deutsch, hg. v. Annemarie Saxalber u. Werner Wintersteiner; ide 1/2012, 140 – 148.
- Deutsch 13. Schulstufe. Bildungsstandards in der Berufsbildung, hg. v. bm:ukk, Sektion II: Berufsbildendes Schulwesen unter Mitarbeit von Ursula Dallinger, Claudia Kreutel, Brigitte Wipp-Braun, Ingrid Weger u.a. Wien 2012 (7. Auflage).
- Ursula Dallinger, Claudia Kreutel, Brigitte Wipp-Braun, Ingrid Weger u.a. Wien 2012.

Hanni Lötscher

hanni.loetscher@phlu.ch

 

https://www.phlu.ch/ueber-uns/portrait/hanni.loetscher.html

Als Primarlehrerin stieg ich 1988 ins Projekt „Ganzheitlich Beurteilung und Fördern GBF“ des Kantons Luzern ein. Im Rahmen der Weiterentwicklung der Beurteilungskultur erkannten wir, dass die Schülerinnen und Schüler mit ausgewählten eigenen Arbeiten in den Beurteilungsgesprächen am besten über ihr Lernen berichten können. Die Mitarbeit in der Projektleitung von GBF eröffnete später die vertiefte Auseinandersetzung mit der Portfolioarbeit, welche in die Gestaltung der GBF Weiterbildung einflossen.

Seit dem Pädagogikstudium an der Universität Zürich bin ich in der Lehrbildung, seit 2003 an der Pädagogischen Hochschule Luzern tätig.
Lernen, Leistungsbeurteilung und damit auch Portfolioarbeit gehören noch immer zu meinen Arbeitsschwerpunkten.

 

Angebote

Ich arbeite in der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung, im Bereich Forschung und Entwicklung und teilweise in der Weiterbildung an der Pädagogischen Hochschule Luzern. Daher kann ich nur wenige externe Aufträge übernehmen.

 

Publikationen

- Lötscher, Hanni; Aeppli, Jürg & Cocard, Yves (2017). Wissenschaftsbasierte Reflexion von Praxiserfahrungen: Portfolioprüfung in Bildungs- und Sozialwissenschaft an der PH Luzern. Erziehung und Unterricht, 167(9-10), 985-992.

- Lötscher, H. & Vogel, S. (2012). Wie Selbst- und Peerbeurteilung das Lernen unterstützt. die neue schulpraxis, 82(2), 8-10.

- Lötscher, H. & Vogel S. (2012). Das Zusammenspiel zwischen Lernangebot, Beobachtung und adaptiver Unterstützung. die neue schulpraxis, 82(1), 8-11.

- Lötscher, H. (2012). Beobachten. In DBK (Hg.), Handbuch Beurteilen und Fördern (S. 53-66). Zug: DBK Amt für gemeindliche Schulen.

- Lötscher, H. (2011). Hintergrund der Portfolioarbeit. Ein Plädoyer für den sorgfältigen Einsatz. Werkspuren, 26(4), 6-11.

- Lötscher, H. (2010). Beobachten. In Aeppli, J., Gasser, L., Gutzwiler, E. & Tettenborn, A. (Hrsg.), Empirisches wissenschaftliches Arbeiten (S. 186-195). Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

- Lötscher, H. (2010). Beurteilung im Lehr- und Lernprozess als Voraussetzung für Lernberatung und Lernreflexion. In Biermann, C. & Volkwein, K. (Hrsg.), Portfolio-Perspektiven. Schule und Unterricht mit Portfolios gestalten (S. 115-123). Weinheim und Basel: Beltz.

 


 

Mechthild Löwenstein

mail: mechthild.loewenstein@hs-esslingen.de

 

Mit dem Studium wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Lehren und Lernen und Beobachtungen in der Bildungspraxis der Pflegeausbildung stellte ich mir als Schulleiterin von Pflegeschulen zunehmend die Frage: „Wie kann es gelingen, dass Auszubildende mehr Freude am Lernen haben?“

 Auf der Suche nach einem Instrument pädagogische Schulentwicklung systematisch zu fördern und damit Lehren und Lernen in der Pflegeausbildung zu verändern, entwickelte ich 2011 ein innovatives Lernportfolio auf der Grundlage von theoretischen Erkenntnissen zum selbstgesteuertem Lernen, der Portfolioarbeit und zur Schulentwicklung. Der Erfolg wurde von der Stiftung Bildungspakt Bayern mit dem 1. Preis ‚Innere Schulentwicklungsinnovationspreis 2014’ mit dem Ergebnis „Lernportfolios fördern effektives Lernen, motivieren und entwickeln Reflexionskompetenz!“ bestätigt.

 Nach 25-jähriger Tätigkeit als Schulleiterin von Pflegeschulen bin ich seit 2016 an der Hochschule Esslingen als Professorin der Pflegepädagogik tätig.

 Momentan bin ich neben meiner Lehrtätigkeit mit der Entwicklung und Implementierung von Portfolioarbeit in der Hochschule beschäftigt.

 

Angebote

In einem ein- oder mehrtägigen Seminar können Sie das umfassende Konzept zur Förderung der Lernkompetenz kennen lernen. Das Entwicklungsportfolio basiert auf Theorien des Selbstgesteuerten Lernens und dem Portfoliokonzept in Verbindung mit Schulentwicklung. Vielfältige Themen zum Lehren und Lernen können thematisiert und reflektiert werden. Die Begleitung des Transfers in die eigene Bildungspraxis und den Prozess der Implementierung in die eigene Bildungspraxis biete ich nach individueller Absprache gerne an.

 

Publikationen

- Löwenstein, Mechthild (2016): Förderung der Lernkompetenz in der Pflegeausbildung – Lehr-Lern-Kultur durch Lernportfolios verändern. Heidelberg, Springer

- Löwenstein, Mechthild / Sahmel, Karl-Heinz (2015): Lernportfolios und Reflexion in der Pflegeausbildung. Überlegungen zum Forschungsdesign. Pädagogik der Gesundheitsberufe15(1), 30-40

- Löwenstein, Mechthild / Sahmel, Karl-Heinz (2013): Innovation der Pflegeausbildung durch Lernportfolios. Pflegewissenschaft 13(1), 43-54

 


Monika Perkhofer-Czapek

monika.perkhofer-czapek@phwien.ac.at

 

http://www.nmsvernetzung.at/mod/glossary/view.php?id=2407&mode=cat&hook=70

 

 

 

Ich habe an der Universität Innsbruck Germanistik und Latein (Lehramt) studiert und unterrichte an einem Wiener Gymnasium. Zudem arbeite ich beim

BZBFI (Bundeszentrum für Begabungs-förderung und Individualisierung) im Bereich Begabungs- und Begabtenförderung, unterrichte an Pädagogischen Hochschulen und leite die Geschäftsstelle für Schulqualität Allgemeinbildung (SQA).

 


Angebote

Ich arbeite als Lehrbeauftragte an Pädagogischen Hochschulen und Bildungseinrichtungen in Österreich zu den Themen Lernbegleitung, Individualisierung/Personalisierung, Portfolio, förderorientierte Leistungsrückmeldung und pädagogische Diagnostik. Dabei handelt es sich um Fortbildung und Entwicklungsbegleitung.
Im Rahmen der Implementierung der Neuen Mittelschulen in Österreich begleite ich die Lerndesigner/innen und Lerncoaches der WienerMittelSchule. 

Ich gebe Fortbildungen zu folgenden Portfoliothemen:

Portfolio als „Instrument“ der pädagogischen Diagnostik / formativen Leistungsbeurteilung

 

Publikationen

Perkhofer-Czapek, M.; Potzmann, R. (2010). Trainingsbausteine 2. Mein Lerncoach. 2. Auflage. Future Training. Wien: bvl..

Perkhofer-Czapek, M.; Potzmann, R. (2009). Mein Kompetenz Portfolio. Individuelles lernen fördern. Wien: bvl.

 


Beat Schelbert

beat.schelbert@sekeinshoefe.ch

Seit 1985 bin ich tätig als Orientierungsstufenlehrkraft (7. – 9. Schuljahr), ab 2003 in Wollerau SZ (CH). Nach der Weiterbildung "Potentialentwicklung für Kinder und Jugendliche" in Zürich habe ich in verschiedenen Workshops (CH, D, A) meine Erfahrungen zu Stärkenorientierung im Alllgemeinen und Talent- sowie Projektportfolios im Speziellen weitergegeben. Zur Zeit entwickle ich die Arbeit mit Portfolios als Klassenlehrkraft und Zuständiger für integrierte Begabungs- und Begabtenförderung an der sek eins höfe ständig weiter. Das Motto „Ich bin wer – plus ich weiss und kann was“. eröffnet mir und meinen Schülerinnen / Schülern immer wieder Lichtblicke im Schulalltag.

Angebote

Ich begleite und berate Lehrkräfte (v.a. auf Sek 1 Stufe) bei der Einführung von und der Arbeit mit Talentportfolios. Dabei geht es auch darum, den Stärken regelmässig Raum und Zeit im Unterrichtsalltag zu verschaffen. Ich arbeite anhand von konkreten Instrumenten und Methoden, die sich in meiner Auseinandersetzung mit Portfolios bewährt haben.

 

Publikationen

Kompetenzorientierter Unterricht mit Portfolio; hep, 2017
http://www.hep-verlag.ch/kompetenzorientierter-unterricht-mit-portfolio

 

Eisenbart, Urs; Schelbert, Beat; Stokar Esther (2010): Stärken entdecken – erfassen – entwickeln e3
Das Talentportfolio in der Schule Bern, schulverlag plus

ISBN 978-3-292-00629-5


Elfriede Schmidinger

Ich habe neben meiner Lehrertätigkeit an je einer Volks-, Haupt- und Sonderschule Psychologie und Anthropologie an der Universität Wien studiert und im Bereich der Pädagogischen Psychologie (Entwicklung der Schulmoral) promoviert.

In der Folge habe ich 20 Jahre in der Lehrerbildung als Humanwissenschaftlerin im Bereich der Psychologie und Unterrichtswissenschaft an der Pädagogischen Akademie in Linz gearbeitet. Dies beinhaltete auch die Arbeit an zahlreichen Tatsachenforschungs-projekten und die wissenschaftliche Betreuung von Schulversuchen.

Die letzten 13 Jahre meiner aktiven Berufstätigkeit war ich Landesschulinspektorin in Oberösterreich. In dieser Funktion regte ich auch viele LehrerInnen zur Portfolioarbeit an und unterstützte sie durch entsprechende Fortbildungs- und Schulentwicklungs-angebote. Die Basis bildete dazu meine erste deutschsprachige Buchveröffentlichung zu diesem Thema mit Ilse Brunner.

In meinen Arbeitsbereichen war mir auch der Blick über die Grenzen Österreichs durch die aktive Mitarbeit in der ATEE und SICI sowie nun im INP wichtig.


Claudia Schulthess

 

Aufgewachsen bin ich im Kanton Zürich und habe meine Primarlehrerinnenausbildung am Seminar Unterstrass 1985 abgeschlossen. Bald darauf zog unsere damals junge Familie in den Kanton Thurgau, wo ich seither ständig im Schulbetrieb tätig bin. Als sich mir als Mutter bald erwachsener Töchter wieder Zeitfenster öffneten, begann ich ab 2005 für profax Lernsoftware zum Einstieg in die Rechtschreibung (Katze mit tz) und dazugehörige Lernhefte zu entwickeln (www.profax.ch) und bin berufspolitisch aktiv.

 

Als Primarlehrerin habe ich mich in den letzten Jahrzehnten in unterschiedlichen Bereichen immer wieder mit (Vor-) Formen der Portfolioarbeit auseinander gesetzt. 2008 bot sich mir die Gelegenheit, in Dozwil TG ein Portfolioprojekt für die ganze Schule mitentwickeln zu können, was mich (abgesehen von den tollen KollegInnen) dazu bewogen hat, in diese Kleinstschule mit altersdurchmischten Klassen einzusteigen.
Seither haben Portfolios in meinem Schulalltag einen festen Platz – wir optimieren und entwickeln aber laufend weiter. Neu starten wir bereits im Kindergarten mit der Portfolioarbeit so dass die Portfolios die Kinder durch die ganze Primarschulzeit begleiten. Ich freue mich sehr, als Praktikerin im INP mitwirken zu dürfen.

 

Angebote

Inputreferate und Weiterbildungen zum Einstieg in Portfolioarbeit auf der Primarschule. Begleitung/Beratung von Teams, die solches planen.


Hanna-Maria Suschnig

 

hanna-maria.suschnig@univie.ac.at
https://fdzgeschichte.univie.ac.at/ueber-uns/mitarbeiterinnen/hanna-maria-suschnig/

 

Fachdidaktikzentrum Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung der Universität Wien /  Berggasse 7, 1090 Wien

Gymnasium, Realgymnasium und wirtschaftskundliches Realgymnasium, Laaer Bergstraße 25-29, 1100 Wien
 

Ich absolvierte 1984 das Lehramtsstudium Anglistik und Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung für die Sekundarstufen I und II an der Universität Wien. Seit dem bin ich Gymnasiallehrerin und Lehrer/innenaus-und –fortbildnerin in verschiedenen Institutionen tätig.
Derzeit arbeite ich als Englisch- und Geschichtelehrerin an einem Gymnasium, als Lektorin für Fachdidaktik an der Universität Wien und als Mitarbeiterin am Fachdidaktikzentrum Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung der Universität Wien. In diesen Funktionen beschäftige ich mich seit langem mit Formen der Individualisierung von Unterricht, mit alternativen Formen der Leistungsbeurteilung und mit den Einsatzmöglichkeiten von Portfolios. 


Angebote

Im Rahmen des Schulunterrichts experimentiere ich mit verschiedenen Portfolio-Varianten, z.B. mit Schreib-und Leseportfolios im Englischunterricht, mit Kursportfolios im Geschichtsunterricht oder mit Talentportfolios.
Im Rahmen meiner universitären Arbeit beschäftige ich mich vor allem mit der Implementierung von Portfolioarbeit in der Ausbildung von zukünftigen Geschichtelehrer/innen der Sekundarstufen I und II.  

 

Publikationen

Brait, Andrea; Edel, Klaus; Suschnig, Hanna-Maria.
Informationen zur Portfolioarbeit für Lehramtsstudierende der Geschichte, Sozialkunde und Politischen (online-Handreichung 2012):
http://www.univie.ac.at/geschichte/studienplan-wiki/images/e/e5/Portfolio-f%C3%BCr-Lehramtstudierende_Juni_2012.pdf

Suschnig, Hanna-Maria.
The use of portfolios as reflection tools in ITT history education at Vienna University. (2012)
In: Shaping Communities of Practice: History and Civics Teacher Professionalization and Regulation across Europe. Council of Europe publication, Straßburg. (derzeit noch unveröffentlicht, erscheint Ende 2012/Anfang 2013)

Suschnig, Hanna-Maria
Portfolio – Handreichung für Studierende. In: Fachdidaktik Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung. Modelle, Texte, Beispiele. Wien 2011. S 63-72
(Fokus: Portfolioarbeit in der Sekundarstufe I & II)

Suschnig, Hanna-Maria.
Where you tend a rose a thistle cannot grow. Ein Rückblick auf die jahrelange Betreuung von Portfolioarbeit in Englisch, Geschichte und im fächerübergreifenden Unterricht.
ide 1/02. Informationen zur Deutschdidaktik. Innsbruck, Wien, München, Bozen;


Fabian Traber

fabian.traber@schulebuerglen.ch

www.schulebuerglen.ch

 

Nach der Primarlehrerausbildung am Seminar St. Michael in Zug unterrichtete ich 15 Jahre an einer Mehrklassenschule in Dozwil, wo sich die Lehrerschaft im Jahre 2007 entschied, erste Gehversuche in der Portfolioarbeit zu machen. Daraus entstand ein Projekt, welches vom Kanton unterstützt wurde.
2011 - 2016 arbeite ich an der Primarschule Bürglen. Im Jahre 2012 starteten wir im Zyklus 2 (3. – 6. Klasse) mit Lernlandschaften. Die Portfolioarbeit hat in dieser Schulform für mich einen wichtigen Stellenwert und befindet sich im Aufbau. Seit 2016 bin ich als Schulleiter in Bürglen tätig.
An der Pädagogischen Hochschule in Kreuzlingen habe ich seit 2012 einen Lehrauftrag im Modul „Unterricht gestalten“.

Durch die öffentliche Portfoliotagung 2011 in Basel lernte ich das INP kennen. Daraus entstanden verschiedene Kontakte, die ich in den letzten Jahren pflegen und vertiefen durfte.

 

Angebote

Ich begleite und berate Lehrkräfte und Schulen auf der Primarschulstufe bei der Einführung von Portfolioarbeit und plane und organisiere Weiterbildungen.

 

Publikationen

Kompetenzorientierter Unterricht mit Portfolio; hep, 2017
http://www.hep-verlag.ch/kompetenzorientierter-unterricht-mit-portfolio


Marc Weber

Institut für Lehrerweiterbildung  IFC Luxemburg

https://portal.education.lu/weber.marc(a)education.lu

 


Felix Winter

felix_winter.nfl(a)bitel.net

 

Ich habe Psychologie und Pädagogik an den Universitäten Frankfurt/M. und Marburg studiert (damals noch als Felix Günther). Später habe ich bei Wolfgang Klafki zum Thema Schülerselbstbewertung promoviert und lange Zeit als Lehrer und Forscher an den von Hartmut von Hentig gegründeten Bielefelder Schulprojekten gearbeitet. Bis 2013 war ich als Wissenschaftlicher Abteilungsleiter am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich im Bereich Lehrerbildung tätig. Jetzt arbeite ich freiberuflich als Berater für Schulen und Bildungsadministrationen. Meine Arbeitsgebiete sind u.a.: Reform der Leistungsbeurteilung; Dialogische Didaktik und Aufgabenkultur. Das Portfolio ist für mich das Herzstück und ein Dreh- und Angelpunkt einer notwendigen Reform der Lern- und Leistungskultur. Es ist spannend für mich, dass ich immer wieder neue Seiten an der Portfolioarbeit entdecke.

 

Angebote

Ich berate und begleite pädagogische Einrichtungen und Bildungsadministrationen bei der Einführung von neuen Formen der Leistungsbeurteilung. Oft geht es dabei darum zu bestimmen, welche Lernkultur vorhanden und welche Veränderungen erwünscht sind, dann wird ein Beurteilungskonzept erstellt und Reformen werden geplant.

In geringem Umfang übernehme ich Vorträge aus dem Themenbereich "Neue Lernkultur und Reform der Leistungsbeurteilung".

 

Publikationen

Winter, Felix (o.J.I: Leitfaden: Neue Formen der Leistungsbeurteilung: IQES-online. 

Winter, Felix (2021): Noch 50 Jahre mit Ziffernzensuren? In: Pädagogik, Jg. 73; H. 5, S. 29-32.

Winter, Felix (2021): Welches Feedback ist lernförderlich? In: Pädagogik, Jg. 73; H. 5, S. 6-10.

Winter, Felix (2019): Pädagogische Diagnostik als „assessment for learning“ – das
dialogische Lernkonzept, Erziehung und Unterricht, H. 9/10; Jg. 169, S. 927-935.

Winter, Felix (2019): Portfolio – eine besondere Möglichkeit Lernstände sichtbar zu machen. Mathematik 5-10, H.46 Jg.13, S. 38-41.

Winter, Felix (2018): Auslagern oder integrieren? Fragen zur Zukunft der Leistungsbeurteilung an den Schulen. In: Lernende Schule Jg. 21, H. 84, S. 8-12.

Winter, Felix (22018): Lerndialog statt Noten. Neue Formen der Leistungsbeurteilung. Weinheim: Beltz. (2. überarbeitete Auflage)

Winter, Felix (2017): Kompetenzorientierte Leistungsbeurteilung mit Portfolio. In: Keller, S.; König, F. (Hrsg.): Kompetenzorientierter Unterricht mit Portfolio. Bern: HEP, S. 27-45.

Winter, Felix (2017): Neue Formen der Leistungsbeurteilung. In: Pädagogik Jg. 69, H. 9, S. 14-18.

Winter, Felix (2016): Das Portfolio und die schulische Leistungsbeurteilung. In: Ziegelbauer, S.; Gläser-Zikuda, M. (Hrsg.): Portfolio als Innovation in Schule, Hochschule und Lehrerbildung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 27-44.

Winter, Felix (2015): Lerndialog statt Noten. Neue Formen der Leistungsbeurteilung. Weinheim: Beltz.

Winter, Felix (2013): Das Portfolio in der Hochschulbildung – Reformimpulse für Didaktik und Prüfungswesen. In: Koch-Priewe, B.; Leonhard, T.; Pineker, A.; Störtländer, J. C. (Hrsg.): Portfolio in der LehrerInnenbildung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 15-40.

Winter, Felix (52012): Leistungsbewertung. Eine neue Lernkultur braucht einen anderen Umgang mit den Schülerleistungen. Baltmannsweiler: Schneider (erweiterte und aktualisierte Neuauflage).

Winter, Felix (2012): Das Portfolio vom möglichen Mehrwert her planen. In: Bräuer, G.; Keller, M.; Winter, F. (Hrsg.): Portfolio macht Schule. Seelze: Klett/Kallmeyer, S. 41-65.

Bräuer, Gerd; Keller, Martin; Winter, Felix (Hrsg.)(2012): Portfolio macht Schule. Unterrichts- und Schulentwicklung mit Portfolio. Seelze: Klett/Kallmeyer.

Ruf, Urs; Winter, Felix (2012): Dialogisches Lernen: die gemeinsame Suche nach Qualitäten. In: Zeitschrift für Inklusion (online) Jg. 6, H. 1-2. http://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion/article/view/146/138

Winter, Felix (2011): Aufgaben und Perspektiven einer reformierten Leistungsbeurteilung. In: Sacher, W.; Winter, F. (Hrsg.): Diagnose und Beurteilung von Schülerleistungen. Professionswissen für Lehrerinnen und Lehrer Bd. 4. Baltmannsweiler: Schneider, S. 197-216.

Winter, Felix; Keller, Martin (2011): Das Berufswahl-Bewerbungsportfolio. In: Lernchancen Jg. 13, H. 80, S. 22-25.

Winter, Felix (2010): Leistung. In: Jordan, S.; Schlüter, M. (Hrsg.): Lexikon Pädagogik. Hundert Grundbegriffe. Stuttgart: Reclam, S. 180-183.

Winter, Felix (2010): Perspektiven der Portfolioarbeit für die Gestaltung des schulischen Lernens. In: Biermann, Chr.; Volkwein, K. (Hrsg.): Portfolioperspektiven. Schule und Unterricht mit Portfolios gestalten. Weinheim/Basel: Beltz, S. 10-28.

Winter, Felix (2009): Leistungsbeurteilung in Projekten des selbst organisierten Lernens. Eine Handreichung für Lehrpersonen an den Gymnasien des Kantons Zürich. Zürich: Bildungsdirektion Kanton Zürich (auch im Internet verfügbar).

Winter, Felix (2009): Das Portfolio: Impulse für das Lernen und die Leistungsbeurteilung. In: LCH Dachverband Schweizer der Lehrerinnen und Lehrer (Hrsg.) Noten, was denn sonst?! Zürich: Verlag LCH, S 53-60.

Winter, Felix (2009): Wege der Portfolioarbeit suchen. Individuelle Bildungsdokumentation im Kindergarten. In: KitaSpezial Bayern Jg. 21, H. 1, S. 14-18


Claudia Wolmerath

Ich habe zunächst den Beruf der Erzieherin erlernt. Die Tätigkeit habe ich sieben Jahre mit viel Freude und Engagement ausgeführt. Nach der Geburt von zwei Kindern habe ich das Abendgymnasium besucht und 2000 mein Abitur erworben. Damit konnte ich in Dortmund die Fächer Psychologie und die berufliche Fachrichtung Sozialpädagogik für die Sekundarstufe 2 an Berufskollegs studieren. Als Hilfskraft am Institut für Psychologie habe ich die Möglichkeit gehabt besonders die Sozialpsychologie zu vertiefen, an Tagungen teilzunehmen und mich intensiv mit der Thematik des Selbst in Bezug zum Ehrbegriff zu beschäftigen. Nach dem Studium habe ich mein Referendariat am Berufskolleg am Eichholz absolviert. Im Zuge meiner 2. Staatsarbeit habe ich das Thema der Portfolioarbeit entdeckt und dieses Instrument in der Ausbildung zur Kinderpflege erprobt und evaluiert. Das Angebot am Berufskolleg am Eichholz zu bleiben habe ich gerne angenommen, da es für die von mir erwünschte innovative Arbeit, insbesondere mit dem Portfolio, eines offenen und kreativen Kollegiums bedarf, das dort vorhanden ist.

 

Angebote

Ich habe Erfahrungen mit der Portfolioarbeit in Zusammenhang mit der beruflichen Ausbildung sammeln können. So sind Portfolios zur Projektarbeit, als Begleitung für den Bildungsgang zur Weiterqualifizierung von Fachkräften in Tageseinrichtungen und zur Auseinandersetzung mit fachtheoretischem Wissen in der Erzieherausbildung entstanden.